Bei einer Bekannten wurde vor einem Jahr festgestellt, dass sie unter einer Fehlsteuerung des Herzens leidet. Ihr Herz schlägt zu schnell und führt dadurch zu einer Verdickung des Blutes, ähnlich als wenn man Sahne mit einem Quirl schlägt. Durch die Verdickung des Blutes kann dieses nicht mehr richtig zirkulieren und das Herzinfarktrisiko steigt erheblich an. So weit kam es bei ihr zum Glück nicht, sondern nur zu einem Schwächeanfall, aufgrund dessen es zu einer genaueren ärztlichen Untersuchung kam.
Zur Verdünnung des Blutes wurde ihr ein starker Blutverdünner, Marcumar, verschrieben.
Mit Beginn der kühleren Jahreszeit hat sie, wie jedes Jahr, wieder damit begonnen, ihren abendlichen Tee mit Ingwer zu trinken. Sie trinkt jeden Abend ein bis zwei Tassen Tee, meist Kräutertee, manchmal aber auch grünen Tee. Immer sind zwei bis drei dünne Scheiben frischen Ingwers in der Tasse, die sie die ganze Zeit über im Tee lässt und am Ende auch isst.
Weil sie regelmäßig, d.h. alle drei bis vier Wochen zur Blutabnahme und Überprüfung zum Arzt muss, wurde schon einige Tage nach der ersten Einnahme von Ingwer festgestellt, dass ihr Blut nun wesentlich dünner war. Schuld daran war die regelmäßige Einnahme von Ingwer.
Hierdurch konnte sie ihre Einnahmemenge von 1 1/2 Tabletten auf eine halbe Tablette reduzieren – insbesondere bei den Nebenwirkungen von Blutverdünnern wichtig.
Moral: Nicht immer sind Medikamente notwendig. Die Ernährung selber kann einiges bewirken.
Weitere Infos zur Fähigkeit von Ingwer, Blutklümpchen zu verhindern, finden sich in dem englisch-sprachigen Buch The Ginger Book (eine deutsche Ausgabe gibt es auch) von Stephen Fulder, Ph.D., auf den Seiten 21-22.
Zusammenfassung
- Ingwer verdünnt das Blut.
- Nicht gleich zu Medikamenten greifen, zuerst an die Natur denken.
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