Burkaverbot – der gesundheitliche Aspekt

Burkas - schlecht für die Vitamin D-Versorgung. Bild von babasteve: http://www.flickr.com/photos/babasteve/20088031/

Doch auch arabische Männer haben sich taditionell verhüllt verkleidet. Bild von http://en.wikipedia.org/wiki/File:Shiekh_Zayed.jpg.

Belgiens geplantes Burkaverbot ist die Tage oft in den Medien und wird heftig diskutiert. Sowohl die Befürworter eines Verbots als auch deren Gegner nennen Menschenrechte als Rechtfertigung für ihren Standpunkt. Bisher hat niemand die Gesundheit der Frauen und deren Kindern als ein Grund für ein Verbot angesprochen. Das könnte sich jedoch bald ändern.

Denn bei schwangeren arabischen Frauen ist ein Vitamin D-Mangel „außerordentlich weit verbreitet“, wie eine Studie der Cincinnati Children’s Hospital Medical Center kürzlich feststellte. Das liegt an der verhüllenden Mode, die zwar vor Staub und fremden Blicken schützt, aber auch vor der Sonne.

Weil Vitamin D so wichtig ist, sowohl für Mutter als auch Kind, empfiehlt sich meines Erachtens das Ablegen der Burkas während der Schwangerschaft, wenn nicht gar regelmäßig bei schönem Wetter. Frau will nicht nur von Ergänzungsmitteln leben.

Andererseits würden die Gegner des Burkaverbots sicherlich anmerken, dass die Sonne gefährlich sein könne und dass Burkas vor Sonnenbrand schützten. Schließlich kleideten sich arabische Männer traditionell ähnlich verhüllt.

Ein Dilemma.

Wieder haben wir ein Argument, das für beide Seiten gilt. Wobei ich doch der Ansicht bin, dass die Gefahren der Sonne überbewertet und deren Vorteile unterschätzt werden. Frau kann auch in die Sonne, ohne sich einen Sonnenbrand zu holen.

Meine Meinung: Burka ab und raus in die Sonne.

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