Nicotinsäure hilft nach Schlaganfall

Gemäß einer Studie fördert Nikotinsäure – auch als Vitamin B3 bekannt – das Wachstum von Blutgefäßen und Nervenzellen im Gehirn. Das wurde bei Ratten festgestellt. Eine Studie mit Menschen läuft schon; die Studie verwendet eine gepufferte Version von Nikotinsäure, wodurch eine stete Freigabe von Nikotinsäure gesichert wird. Eine Gruppe bekommt 500mg/Tag, eine andere 1000mg/Tag, und eine Gruppe ein Placebo. Weitere Details dazu finden sich hier.

2009 wurde festgestellt, dass Schlaganfallpatienten bei Ankunft im Krankenhaus einen äußerst geringen Spiegel von HDL-Cholesterin (das sog. gute Cholesterin) haben. Bei Tieren hilft Nicotinsäure, den HDL-Wert zu steigern. Man vermutet, dass HDL-Cholesterin die Blutgefäße „sauber“ hält1 und dadurch einen Schlaganfall vorbeugen könnte. HDL fördert das Wachstum von Blutgefäßen und Nervenzellen im Gehirn, das Verbesserung der neurologischen Funktionen nach sich zieht.

Die Forscher sind der Hoffnung, dass Nikotinsäure auch bei anderen Arten von Hirnverletzungen hilfreich sein könnte.

Wo haben wir das her?

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