Jagen und sammeln in Yosemite

Yosemite. Bild von Jon Sullivan: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Yosemite_2_bg_090404.jpg?uselang=de

Ab morgen bin ich für eine Woche im Yosemite Nationalpark unterwegs!

Wikipedia schreibt über Yosemite:

Der Park stellt einen der größten und am wenigsten fragmentierten Lebensräume der Sierra Nevada dar, der eine Fülle von Pflanzen und Tieren beheimatet. Er liegt in einer Höhe von 600 bis über 4000 Metern ü. NN, in ihm befinden sich höhenbedingt fünf verschiedene Ökosysteme. Von den 7000 in Kalifornien beheimateten Pflanzenarten sind etwa 50 Prozent in der Sierra Nevada zu finden, wobei mehr als 20 Prozent innerhalb der Parkfläche angesiedelt sind. Für mehr als 160 seltene Pflanzenarten bietet der Park den passenden Lebensraum, mit wenig lokaler geologischer Formation und einzigartigen Böden, die bezeichnend sind für die eingeschränkten räumlichen Verhältnisse, denen sich diese Pflanzen anpassen müssen.

Im 1984 wurde der Park wegen seiner beeindruckenden Felsen aus Granit, seine Wasserfälle und klaren Bäche, die Haine von Mammutbäumen und wegen seiner Artenvielfalt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die ganze Schönheit hat aber auch ihren Preis. Jährlich zieht der Park rund drei Millionen Besucher an, von denen der Großteil jedoch lediglich den zentralen Teil des Parks, das Yosemite Valley, besichtigt. Außerhalb des Tals sollte sich also etwas Ruhe finden lassen.

Wie haltet Ihr es eigentlich beim Zelten mit der Ernährung? Mangels Kühlschrank und Supermarkt werde ich nicht wie gewohnt essen können. Ich werde zwar mein Glück beim Angeln probieren, aber ich glaube nicht, dass das ausreichen wird. Optimal für solche Ausflüge wäre Pemmikan, aber leider kam ich noch nicht in den Genuss. Und so werde ich Nüsse und getrocknete Früchte mitnehmen, sowie Avocados, Eier, Bohnen, Ghee und Olivenöl. (Weil wir einen festen Zeltplatz haben werden, spielt Gewicht keine Rolle.) Ich hoffe auch, im kleinen Parksupermarkt Fleisch für das Lagerfeuer abends zu finden. Apropos Lagerfeuer, Bananen darf ich nicht vergessen – in der Schale gegrillte Bananen sind köstlich!

Ich würde mich sehr über Eure Tipps rund um das Zelten und gesunde Ernährung freuen. Einfach ein Kommentar hinterlassen oder im Forum posten.

p.s. Regelmäßige Leser werden bemerkt haben, dass der Abstand zwischen neuen Beiträgen in den letzten Wochen gewachsen ist. Das liegt daran, dass Beiträge in meiner Freizeit geschrieben werden und ich momentan weniger Freizeit zum Schreiben habe. Leider wird das die nächste Zeit so bleiben. Grob möchte ich jedoch alle vier Wochen einen Beitrag online stellen. Ich bedanke mich für Euer Verständnis!

6 Kommentare:

  1. Schreib doch mal einen Beitrag, wie man in Deutschland am besten an Weidefleisch kommt und wie du geplant hast eine neue Kennzeichnung einzuführen und für uns die „Bio“ Marke ablöst. Neben Öko und Bio Siegel gibt es dann noch ein pastured Siegel. Das würde mich freuen 😀

    Viel Spaß in Yosemite

    • Ein pastured Siegel ist eine gute Idee: „pastured – Qualität von der Weide.“ 🙂 Tatsächlich arbeite ich an einer Seite für Weideprodukte im deutschsprachigen Raum: http://weidewiki.org/ Es fehlt noch an Substanz, aber sobald ich die Seite mit mehr Infos gefüllt habe, werde ich einen Beitrag dazu schreiben. Momentan sind nur drei Anbieter von Weidefleisch in Deutschland gelistet: http://weidewiki.org/doku.php?id=bezug:de:fleisch Falls Du weitere Quellen kennst, kannst Du gerne helfen, die Datenbank zu füllen – die Seite ist ein Wiki!

      Danke, Yosemite wird bestimmt schön!

  2. Ich habe dir über das Kontaktformular einige Seiten geschickt.

    Die Marktlücke besteht lediglich darin, dass man ein für den Endverbraucher komfortablen Einkauf ermöglicht. Dieser ist zur Zeit absolut nicht gegeben. Man muss zu Höfen fahren, anrufen (E-Mail checken die eher nicht ^^) Preise einzeln erfragen und ab und zu bemerkt man die Verwunderung, wenn man nach der Fütterung fragt. Zudem wird leider Talg und Innereien als solches nicht gezielt vermarktet, aber ich kenne sogar welche, die das sogar in ihrer Angebotsliste haben. Meist wird daraus Wurst verarbeitet, womit man viel mehr Geld macht. Die Nachfrage fehlt also in einem Segment.
    Nicht, dass es schlimm ist persönlich zu den Höfen zu fahren, aber es ist auch verdammt stressig und meist ist nur sehr wenig vorhanden.

    Der einzige moderne Online Shop von Fleisch, den ich kenne, ist http://www.gourmetfleisch.de/ aber die Preise sind lächerlich hoch und ich werde mir dort auch nie was bestellen.
    Aber so stellte ich mir ein Weiderind Versender vor. Es muss unkompliziert sein und für mich Stadtkind immer was verfügbar sein. Auch sollten nicht nur „Edelstücke“ angeboten werden, wie Entrocete und Filet, sondern gerne auch Hack.

    Der Shop könnte ja mehrere Höfe unter einem Verband führen oder auch nur einen Hof. Der erste Bauer, der diese Lücke erkennt, wird gut Geld machen. Ich bin bestimmt nicht der erste, der in google danach gesucht hat und ernüchternerweise nur auf „Gourmet Fleisch“ gestoßen ist.

    Allerdings noch eine Anmerkung zum FrankI Weidefleisch aus dem Wiki. Wenn auf der Seite sowas steht, dann kann man davon ausgehen, dass den Tieren auch Getreide gefüttert wird 😉

    >>“Selbstverständlich dürfen den Rindern nur Futtermittel verabreicht werden, welche aus ökologischem Anbau stammen.“

    • Vielen Dank für die hervorragenden Links! Ich werde sie nächste Woche einpflegen.

      Ich stimme Deiner Analyse hinsichtlich des Marktes für Weideprodukte völlig zu. Hier in den USA findet man zahlreiche Anbieter über das Internet und selbst manche Supermärkte führen mittlerweile Weidefleisch in ihrem Angebot. Es ist also recht einfach, an Weidefleisch zu kommen.

      Danke auch für den Hinweis zu Franki Weidefleisch – ich werde hinschreiben und nachfragen, ob den Tieren zusätzlich Getreide verabreicht wird. Es wäre schade, wenn zusätzlich Getreide verfüttert wird oder gar mit Getreide „abgeschlossen“ wird. Falls das der Fall ist, werde ich Franki Weidefleisch aus dem Wiki entfernen.

      Yosemite und die Gegend war übrigens sehr schön; ich werde demnächst einen Beitrag dazu schreiben.

  3. Hier kaufe ich ab und zu ein Probierpaket.
    Wenn man zum Beispiel das Suppenfleisch im Topf kocht,
    gibt es einen ganz besonderen blumigen Duft,also
    man riecht förmlich, was das Tier gefressen hat.

    http://www.natur-rindfleisch.onlinehome.de/

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